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Westdeutsche Karatemeisterschaften in Wenden

Die Karateka der SG auf den Westdeutschen Meisterschaften in Wenden

Am 30. März standen die Westdeutschen Meisterschaften im Turnierkalender der Karateka des SG Coesfeld 06. Mit insgesamt 11 Sportlern und zwei Trainern machten sie sich auf den Weg nach Wenden im Sauerland.

Zu den jüngsten Starterinnen zählten Raja Schwarzkopf und Ilka Pallasch. Trotz Nervosität zeigten beide gute Leistungen und Ilka schaffte es in der Kategorie Kata (Schattenkampf gegen imaginäre Gegner) bis ins Halbfinale. Hier verlor sie jedoch mit 0:4 Wertungen. Für ihr zweites Turnier können jedoch beide sehr zufrieden sein und die gewonnenen Erfahrungen beim nächsten Mal nutzen.

Eine Altersgruppe über ihnen stellten sich Melina Averkamp, Kenta Chodera und Luka Hörsting den landesweiten Gegnern. Während für Melina der Kampf um eine Medaille bereits in der ersten Vorrunde beendet war, schafften es Kenta und Luka in der Kategorie Kata bis ins Halbfinale. Hier stimmten die Kampfrichter jedoch mit 1:3 Wertungen gegen Luka. Bei Kenta verlief es noch ein wenig knapper. Nachdem es zu einem Stechen kam, stand es für ihn 2:2, der Hauptkampfrichter musste also entscheiden welcher der beiden Kämpfer in das Finale einziehen durfte. So stimmte er gegen Kenta und für dessen Gegner. Melina, Westdeutsche Meisterin 2018 im Kumite (Kampf gegen einen Gegner), schaffte es nicht ihren Titel aus dem vergangenen Jahr zu verteidigen. Ähnlich ging es ihren Teamkollegen, die sich ebenfalls in den Vorrunden der zweiten Kategorie geschlagen geben mussten.

Bei den 12- bis 14-Jährigen gingen Aika Chodera, Lena Große-Föller, Victoria Link und Max Janzen für die SG an den Start. In ihren Kata-Wettkämpfen schafften es Aika, Lena und Max in die zweite Runde. Doch dort war auch für sie der Traum vom Podest geplatzt. Im Kumite lief es besser für die Orange- und Grüngurte. So schaffte es Victoria sich bis ins Halbfinale zu kämpfen. Zwar verlor sie den Kampf um den Einzug ins Finale, sicherte sich trotzdem den dritten Platz und brachte die Bronzemedaille mit nach Hause.

Im zweiten Teil des Turnieres starteten Nils Ameling und Yuuki Chodera in der Kategorie Kata bei der Jugend und den Junioren. Nils kämpfte sich mit insgesamt drei Siegen bis ins Finale vor. Dort zeigte er schließlich die Kata „Empi“, patzte jedoch leicht und belegte mit zwei Zehntel Rückstand den vierten Platz. Yuuki schaffte es ebenfalls bis ins Finale und zeigte die Kata „Jion“. Mit seinen sehr guten Leistungen konnte er die Kampfrichter allerdings nicht genug überzeugen, sodass schließlich wenige Zehntel bis zur Bronzemedaille fehlten und er den fünften Platz belegte.

Auch wenn es letztendlich für nur eine Podest Platzierung gereicht hat, sind die Trainer Pia Völker und Nils Ameling zufrieden: „Auf diesem Turnier starten diesmal insgesamt über 300 Teilnehmer. Die Gruppen sind unheimlich groß und unsere Karateka können stolz auf sich sein, schließlich ist es die Erfahrung, die zählt.“ Fehler werden nun ausgebessert und weiter fleißig trainiert, sodass sich die SG Coesfeld im Mai auf den Deutschen Meisterschaften präsentieren kann.