Nikolauswettampf in Ladbergen

SG-Nachwuchsturnerinnen kämpfen sich auf Treppchen.

Am vergangenen Samstag nahmen die Nachwuchsturnerinnen mit viel Freude und Erfolg am Nikolauswettkampf in Ladbergen teil. Die acht- und neunjährigen Turnerinnen Nele Schulke, Katarina Bergmann und Leana Tropmann präsentierten ihre Turnübungen souverän an den vier Turngeräten, Boden, Bock, Reck und Balken.

v.l.: Nele Schulke, Leana Tropmann, Katarina Bergmann

Leana zeigte an ihrem Paradegerät, dem Reck eine fehlerfreie Übung, wofür sie mit voller Punktzahl belohnt wurde. Insgesamt konnte sie sich über den 3. Treppchenplatz freuen. Ihre Turnkollegin Nele erkämpfte sich in einem großen Teilnehmerfeld Platz 4. Sie freute sich besonders über ihre gut gelungene Bodenübung. Als neuestes Teammitglied ließ Katarina sich von ihren Mitstreiterinnen nichts vormachen. Am Reck erhielt sie 14,4 von 15 Punkten. Unterstützt und begleitet wurden die drei Mädchen von ihrer Trainerin Kim Malinowski, Kampfrichterin Frieda Bethke und mitgereisten Turnkollegin Johanna Pahls. Leider konnte Mira Hohoff in diesem Jahr aus gesundheitlichen Gründen nicht am Wettkampf teilnehmen. Sie wird aber sicherlich im nächsten Jahr die Mannschaft mit ihrem Können wieder gut unterstützen können.

 

Am vergangenen Wochenende beendete die 1. Mannschaft der SG Coesfeld 06 die diesjährige Turnsaison in der WTB-Liga.

Hinter Ines Bachnick, Nicola Kemmerling, Helena Sommer, Jennifer Wilkens, Jessica Reckmann, Andrea Wiesner und Trainer und Betreuerin Sinje Sauer liegt ein sehr durchwachsenes Jahr.

Bild: v.l. Sinje Sauer, Jennifer Wilkens, Helena Sommer, Andrea Wiesner.

Vor drei Jahren hatte sich die Mannschaft neu aufgestellt. Turnkolleginnen konnten aufgrund des Studiums und der räumlichen Entfernung nicht mehr in der sehr leistungsstarken 1. Mannschaft aktiv mitturnen. Um die personelle Lücke zu schließen, wechselten Turnerinnen aus der damaligen 2. Mannschaft und komplementierten so das Team für die WTB-Liga. „Das die Zeit in der Oberliga und später in der Verbandsliga nicht einfach wird war uns klar. Die Anforderungen sind enorm und der Schwierigkeitsgrad der geforderten Turnelemente ist hoch.“, so Turnerin Nicola. Sie reist derweilen bis zu viermal im Jahr für die Liga-Wettkämpfe aus ihrem Studiumsort Chemnitz an und unterstützt die Mannschaft damit enorm. „Leider hatten wir immer wieder Probleme die Mannschaft personell für die Wettkämpfe gut aufzustellen. Terminüberschneidungen bei den Turnerinnen und kurzfristige gesundheitliche Ausfälle zerrten an der Mannschaftsleistung in den Wettkämpfen.“ blickt Sinje Sauer zurück.

In der kommenden Saison werden die Turnerinnen nun in der Landesliga 1 starten. Sie schauen zuversichtlich der Turnsaison 2018 entgegen. „Die Anforderungen sind für uns nun erreichbarer. In der Landesliga bestehen wieder bessere Chancen. Auch wenn es im Training vermutlich nicht einfacher werden wird.“, Ines Bachnick. Ines spricht damit den bevorstehenden Ausfall der Trainerin und Betreuerin Sinje an. Sie wird für ein halbes Jahr eine Auslandsreise machen und in der kommenden Saison die Mannschaft nicht trainieren und betreuen können.

In der Zeit bis zum Start der neuen Saison werden nun gemeinsam mit Kampfrichterin Katja Kühler die Pflichtelemente für die Landesliga 1 studiert und trainiert. Im Frühjahr 2018 geht es dann für die Mannschaft wieder an die Wettkampfgeräte.

Am 25.03.2017 starteten die Turnerinnen der SG Coesfeld 06 in Birkelbach in die Turnsaison 2017. Bereits am Vorabend machten sich die SGler auf den Weg in die südlichste Region Westfalens, denn am Samstagmorgen ging es bereits früh an die Wettkampfgeräte.

Von hinten links: Trainerin Sinje Sauer, Andrea Wiesner, Jennifer Wilkens, Kampfrichterin Katja Kühler Von vorne links: Ines Bachnick, Helena Sommer, Nicola Kemmerling

Einen guten Wettkampfauftakt hatten die SG-Mädchen am Schwebebalken. Durch drei sturzfreie Übungen wurden hier die ersten wichtigen Punkte für ihre Punktewertung verbucht. So konnte es weiter gehen. Leider wurde die Stimmung der Mannschaft bereits am nächsten Gerät ziemlich gedämpft. Helena Sommer stürzte beim Salto vorwärts am Boden und zog sich eine Verletzung am Knie zu. Für sie war der Wettkampf somit leider vorzeitig beendet und die Mannschaft musste für den weiteren Wettkampf auf eine starke Turnerin verzichtet.

Nach diesem Schockmoment zeigte die Mannschaft noch einmal ihr Können.

Nicola Kemmerling präsentierte eine sehr anspruchsvolle Bodenkür und wurde dafür mit der zweithöchsten Tageswertung des Wettkampfes an diesem Gerät belohnt.

Am Sprung musste Helena Sommer aufgrund ihrer Verletzung nun kurzfristig ersetzt werden. Turnkollegin Andrea Wiesner sprang ein und zeigte einen souveränen Handstützüberschlag. Ines Bachnick zog gleich nach und sammelte mit ihrem sehr guten Überschlag mit einer Schraube in der ersten und zweiten Flugphase weitere Punkte.

Jennifer Wilkens beendete mit ihrer souverän geturnten Barrenübung den Wettkampftag.

 

Die SG-Mädchen zogen nach dem Wettkampf Bilanz und setzen sich klare Ziele für die nächsten Trainingseinheiten: Einzelne Turnelemente müssen gefestigt und neue schwierigere geübt werden. Dann kann im Mai beim 2. Ligawettkampf neu angegriffen werden.

Einen erfolgreichen Start in die Turnsaison zeigten (Foto v.l.n.r.) Nicola Kemmerling, Theresa Böyer und Anika Brüske beim Landescup in Kierspe.

Früh morgens begann der Wettkampftag zuerst für Theresa. Für sie war es erst der zweite Wettkampf auf Landesebene. Unterstützt durch ihre mitgereiste Turnkollegin Tine Rosing und Trainerin Pia Strompen ging es an die Wettkampfgeräte. Am Stufenbarren glänzte sie mit einer sehr sauber geturnten Übung und sicherte sich gute 11,8 Punkte für ihre Leistung. Bei der Kombination Doppelrolle auf dem Schwebebalken verließ die Turnerin leider das Gerät. Bei der Siegerehrung konnte sich Theresa aber über einen Platz im Mittelfeld freuen. „Theresa hat heute eine gute Leistung gezeigt. Obwohl die Konkurrenz sehr stark war und entsprechend schwierige Elemente geturnt wurden, kann sie mit einem 14. Platz sehr zufrieden sein.“, lobt Trainerin Pia.

Auch am Nachmittag ging es für die Coesfelder erfolgreich weiter. Nicola Kemmerling und Anika Brüske nutzten ihren Wettkampf als Vorbereitung auf die kommenden Mannschaftsligawettkämpfe. Neue, schwierigere Teile wurden erstmals im Wettkampf geturnt. Dies zahlte sich aus. Am Stufenbarren turnte Anika nahezu fehlerfrei und Nicolas Flieger (Flugelement vom unteren an den oberen Holm) wurde mit vielen Punkten belohnt. Besonders beeindruckend war der erstmals geturnte „freie Radschlag“ auf dem Schwebebalken von Anika. Mit ihrer Bodenübung zeigte Nicola die drittbeste Leistung des gesamten Wettkampfes an diesem Gerät.

Nach einem langen Wettkampftag stieg noch einmal die Spannung. Mit einem 1. Platz für Anika und einem 2. Platz für Nicola hatte niemand gerechnet. Alle SG-Turnerinnen hatten sich von ihrer besten Seite gezeigt. Trainerin Sinje Sauer und Kampfrichterin Katja Kühler freuten sich mit ihren Turnerinnen.

Turnerinnen starten nächste Saison in der WTB- Verbandsliga

Die SG-Turnmannschaft: v.l. Pia Hölscher, Sinje Sauer, Ines Bachnick, Andrea Wiesner, Helena Sommer, Trainer und Kampfrichterin Katja Kühler. Es fehlen Nicola Kemmerling, Jennifer Wilkens und Eva Flüchter.
Am ersten Oktoberwochenende fand der letzte Saisonwettkampf der SG-Turnerinnen in Stadtlohn statt. Erstmalig wurden die Wettkämpfe der WTB-Liga gemeinsam mit der Regionalliga ausgetragen. Hier wurde den Zuschauern und Turnerinnen durch die Regionalliga ein eindrucksvoller Turnwettkampf geboten. Denn nach der Regionalliga folgt bereits als Aufstieg die 3. Bundesliga. Das Turnniveau war entsprechend hoch.
In der Oberliga starteten die SG-Turnerinnen an diesem Wochenende zu ungewöhnlich späten Wettkampfzeiten und leider erneut mit nur drei von acht Mannschaftsturnerinnen. An den Start für die SG Coesfeld gingen Ines Bachnick, Helena Sommer und Andrea Wiesner. Die Unterstützung durch Pia Hölscher, Sinje Sauer und Nicola Kemmerling blieb leider verletzungsbedingt und aufgrund eines Auslandssemesters aus. Zudem ließen die Ergebnisse der letzten Wettkämpfe einen Abstieg in die Verbandliga erahnen. Dadurch stand den drei Turnerinnen der SG ein schwieriger Wettkampf bevor.
Für viel Unterstützung vor Ort sorgte der mitgereiste Fanclub. Gegen 19 Uhr begann der Wettkampf mit dem ersten Gerät, dem Boden. Ein Motivationsschub für die Mannschaft. Denn das Paradegerät wurde trotz der großen Konkurrenz gut gemeistert und die ersten Punkte sammelten sich auf dem SG-Konto. Am Sprung und Stufenbarren gaben die Turnerinnen noch einmal ihr Bestes. Doch der Punkteabstand zur starken Konkurrenz wuchs. Aber ganz nach dem Motto „Dabei sein ist alles.“ turnten sich die SGler tapfer durch den Wettkampf. Am „Zitter-Balken“ machte sich das Fehlen der balkenstarken Turnerinnen Pia und Nicola dann doch noch einmal besonders bemerkbar. Der ein oder andere Sturz und fehlende Punkte mussten in Kauf genommen werden. Damit stand fest: Der Ligaabstieg war nicht mehr zu verhindern.
Gegen 23 Uhr waren alle Turnerinnen froh diesen Wettkampf verletzungsfrei gemeistert und die ziemlich holprige Turnsaison 2016 beendet zu haben. Mit neuem Elan und hoffentlich wieder vollbesetzter Mannschaft starten die SG-Turnerinnen im neuen Jahr nun in der WTB-Verbandsliga. Wir drücken ihnen die Daumen!

SG-Turnerinnen qualifizieren sich für die Relegation

von links: Johanna Pahls, Tine Rosing, Lisa-Marie Beeke, Mira Wegs, Kira Elsing, Theresa Böyer
Nach dem großen Erfolg der Turnerinnen beim Hinrunden-Wettkampf der Bezirksliga waren Motivation und Ehrgeiz der Nachwuchs-Mannschaft groß. In Borken-Gemen sollten sie am 25.09.2016 ihr Talent unter Beweis stellen. Der Sprung war das erste Gerät des Tages. Hier zeigten die Turnerinnen trotz großer Aufregung eine gute Leistung. Lisa-Marie Beeke erzielte mit 12,10 Punkten am Sprung die zweitbeste Leistung des ganzen Wettkampfs. Anschließend ging es mit einem guten Gefühl zum Stufenbarren. Mit insgesamt 31,05 Punkten lieferten die Turnerinnen auch hier eine solide Leistung.  Am Schwebebalken zeigten sie ihr ganzes Können und wurden belohnt: Mira Wegs erhielt die zweitbeste und Johanna Pahls die drittbeste Wertung am Schwebebalken. Auch am Boden dominierte der SG Coesfeld den Wettkampf. Mira Wegs erturnte 13,10 Punkten den ersten Platz. Kira Elsing lag in der Wertung knapp dahinter auf dem zweiten Platz.
In der Gesamtwertung erhielt Mira Wegs von allen am Wettkampf teilgenommenen Turnerinnen den ersten und Kira Elsing den zweiten Platz. Alle Turnerinnen verhalfen der Mannschaft mit ihren Top-Leistungen zum Sieg. Mit der Tageshöchstleistung landeten sie auf dem ersten Platz. In der Gesamtwertung mit dem Hinrunden Wettkampf erzielten die Turnerinnen den zweiten Platz und qualifizierten sich damit für den Relegationswettkampf am 03.12.2016. Bei gutem Ergebnis steht ihnen dann der Aufstieg von der Bezirksliga in die Gau-Liga bevor!

In Bergisch Gladbach hat sich SG-Turnerin Andrea Wiesner für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften qualifiziert.

Glück und hochzufrieden: Andrea Wiesner (Mitte), hier mit ihren Betreuerinnen Nicola Kemmerling (rechts) und Sinje Sauer (links), fährt zur Deutschen Meisterschaft nach Bruchsa

Der Mehrkampf, in dem turnerische und leichtathletische Disziplinen bewältigt werden müssen, verlangt von den Athleten eine besondere Vielseitigkeit. Gerade deshalb sind diese Wettkämpfe bei den Turnerinnen so beliebt. Auch Andrea Wiesner, von Hause aus Turnerin, hat für dieses Jahr den Focus auf den Mehrkampf gelegt. Zur Vorbereitung absolvierte sie mit SG-Leichtathletikexperte Wolfgang Bodem einige zusätzliche Trainingseinheiten bei denen sie wichtige Tipps erhielt.

Am Wettkampftag sollte sich die intensive Vorbereitung auszahlen. Begleitet von ihrer Trainerin Katja Kühler und ihren Oberliga-Kolleginnen Nicola Kemmerling und Sinje Sauer ging es nach Bergisch-Gladbach. Zunächst startete sie mit dem Turnen auf gewohntem Terrain. Am Stufenbarren und Boden fuhr sie mit  12,4 er und 13,20 er Wertungen wichtige Punkte ein. Beim Sprung und Schwebebalken lief es nicht ganz so rund und sie blieb hinter den Erwartungen.

Vor den anschließenden Leichtathletikdisziplinen sorgten ihre Betreuerinnen Nicola und Sinja für die nötige Motivation. Andrea: „Die Beiden haben mich ganz toll begleitet und zur richtigen Zeit gepusht.“ Offenbar mit Erfolg, denn mit 5,10 m im Weitsprung setzte Andrea im Leichtathletikstadion gleich ein deutliches Ausrufezeichen. Den Schleuderball setzte sie dann 37,30 m weit und in der letzten Disziplin, dem Kugelstoßen kratzte sie dicht an die 10 m- Marke.

Nach einem sehr langen Wettkampftag folgte die Siegerehrung und einem überaus positiven Ergebnis. Mit 89,7 Punkten sicherte sich Andrea die direkte Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften, die im September im badischen Bruchsal stattfinden. „Der Mehrkampf reizt mich wegen den total unterschiedlichen Disziplinen immer mehr. Dass es heute direkt für die Deutschen geklappt hat, ist super toll. Ich werde versuchen, noch mal eine Schüppe drauf zu legen“, fasste Andrea den Wettkampf zusammen.

 

Am 04.06. fand in Dülmen die Hinrunde der Bezirksliga statt. 13 verschiedene Vereine nahmen an diesem Wettkampf teil. Mit einer wahren Glanzleistung zeigen die Turnerinnen ihr Talent.

Strahlen auf dem dritten Platz: Oben, von links nach rechts: Kira Elsing, Lisa-Marie Beeke,   Theresa Böyer und Mira Wegs  Unten:  Johanna Pahls und Tine Rosing                 

Das Bodenturnen war die erste Disziplin der Nachwuchstalente. Das harte Training und die guten Leistungen wurden schon hier belohnt. Mit einer Endnote von 13,2 aus 13,7 möglichen Punkten erzielte Mira Wegs die beste Leistung und legte die Messlatte für alle nachfolgenden Turner hoch. Mit einer Gesamtwertung von 39,0 Punkten holten die Turnerinnen am Boden bereits ihre höchste Punktzahl des gesamten Wettkampfs.

Die stolzen Turnerinnen des SG Coesfeld
Die stolzen Turnerinnen des SG Coesfeld

Beim Sprung sollte es ebenfalls gut laufen. Mit jeweils einer Endnote von 11,5 zeigten Mira Wegs, Tine Rosing und Kira Elsing eine solide Leistung. Ein besonderes Highlight war die Leistung am Stufenbarren von Theresa Böyer. Mit 12,40 Punkten erreichte sie hier die zweitbeste Wertung im gesamten Wettkampf. Diesen Erfolg hat sich die Turnerin mit viel Fleiß und Training wohlverdient.

Das vierte Gerät des Wettkampfs war der Schwebebalken. Mit gewissem Respekt standen die Turnerinnen diesem letzten Teil des Wettkampfs gegenüber. Mit einer Gesamtwertung von 34,0 Punkten zeigten sie aber auch hier, dass sie dem Wettkampfniveau gewachsen sind.

Mit 142,95 Punkten lagen sie weniger als 5 Punkte hinter dem ersten Platz. Es bleibt abzuwarten wie der Rückrundenwettkampf verläuft, doch eines ist längst sicher: Nach diesem Ergebnis haben die Turnerinnen sich Respekt und Anerkennung verdient und gezeigt, dass sie wahrlich talentiert sind.

Turnen: Schöner Erfolg für Anika Brüske und Jule Hölscher

Super gemacht: Anika Brüsker und Jule Hölscher haben sich beim Landescup in Bochum für die westfälischen Meisterschaften qualifiziert. 15 Turnerinnen aus Wüllen, Detmold, Greven, Sendenhorst, Rheda, Lengerich und Coesfeld wetteiferten um Platz eins bis sechs , denn nach der neuen Ausschreibung dürfen nur noch die besten sechs Turnerinnen zu den westfälischen Meisterschaften am 21./22.05.2016, die in Rheda ausgetragen werden.

Anika Brüske und Jule Hölscher zeigten in Bochum einen erfolgreichen Wettkampf am Stufenbarren und Sprung, jedoch lief es am Schwebebalken und Boden nicht ganz optimal, da ist auf jeden Fall noch Luft für mehr Punkte. Mit Platz 5 und 6 sicherten sie sich erfreulicherweise die Quali.

 

2016-03-13 14.44.09Beim Landescup in Bochum wurde für die Nachwuchsturnerinnen weibl. Jugend 14-15 Jahre ein Einzelwettkampf ohne Qualifikation für weitere Meisterschaften ausgetragen. Diese Herausforderung nahmen Kira Elsing und Theresa Böyer gerne an. Der erste Wettkampf auf Landesebene mit einem Teilnehmerfeld von 22 Turnerinnen unter anderem aus Bielefeld, Bad Oeynhausen, Kamen, Ibbenbüren und Detmold. Theresa zeigte eine Glanzleistung am Stufenbarren und erhielt die 5. beste Bewertung. Am Schwebebalken musste sie leider einen Sturz hinnehmen. Kira konnte zum ersten Mal ihre Kombi Rolle-Rolle am Schwebebalken durchziehen und auch am Boden punktete sie mit tollen Akrobahnen. Der Einzelwettkampf war ein voller Erfolg und hat seinen Zweck Wettkampfluft auf Landesebene zu schnuppern voll erfüllt. Mit einem zufriedenen Platz 17 für Kira Elsing und Platz 20 für Theresa Böyer endete dieser Wettkampf.

Vielseitigkeit gefragt / „Mehrkampf ist das Rundum-Paket“

Ihren Stolz konnte man ihr vom strahlenden Gesicht ablesen. Erstmals turnte Nicola Kemmerling den Mehrkampf bei den Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse Ü 20 und konnte sich gleich mit einem neunten Platz in den TopTen Deutschlands beweisen.

Über 1.000 Sportler reisten am vergangenem Wochenende nach Eutin in Schleswig Holstein und wollten sich in den Mehrkampfwettkämpfen des Deutschen Turnerbundes messen. Dass die Titelkämpfe einen sehr hohen Stellenwert haben zeigte sich schon am Freitagabend bei dem Empfang der Stadt Eutin. Da reiste Innenminister Stefan Studt eigens aus Kiel an nach Tagen voller Sondersitzungen zur Flüchtlingskrise und übernahm trotz der schwierigen Situation die Schirmherrschaft. Nach seinem Hinweis auf die wichtige Rolle des Sport bei der Integration von Flüchtlingen wünschte er den Sportlern viel Erfolg und wünschte sich „Rekorde made in Eutin“.

Diesen Wunsch nahm Nicola gerne auf, doch angesichts ihrer neuen Altersklasse ging sie mit gemischten Gefühlen und ein wenig Unsicherheit in den Wettkampf. Mit dem Turnen am Barren begann sie den Wettkampf und sicherte sich mit 12,45 Punkten gleich eine gute Basis. Beim anschließenden Balken musste sie das Negativerlebnis vom vergangenem Wochenende, als sie mehrmals abstieg, überwinden. Mit einer Sicherheitsübung und einer guten Wertung blieb sie völlig im Plan. Die zwei folgenden Geräte Sprung und Boden stellten dagegen keinerlei Probleme dar. Mit viel Routine und 12,75 sowie 13,00 Pkt. holte sie auf und schaffte eine gute Basis für die Leichtathletischen Disziplinen. Im 100 m-Lauf verpasste sie die anvisierte Zeit zwar denkbar knapp aber sammelte dennoch wichtige Punkte. Beim Kugelstoßen und Weitsprung lief es dann wieder optimal. Der Schleuderball war auch in Eutin wieder für viele Teilnehmer die Schreckensdisziplin. Nicht wenige wünschten an diesem Tag die Verbannung des altertümlichen Gerätes aus dem Angebot des Deutschen Turnerbundes. Mit knapp 30 Metern hätte es zwar besser laufen können, es hätte aber auch schlechter kommen können.

Mit insgesamt 87,89 Punkten und einem persönlichen „Rekord made in Eutin“ schloss Nicola den Wettkampf und war mit dem TopTen-Platz mehr als zufrieden.

„Für mich ist der Mehrkampf einfach ein „Rundum-Paket“ bei dem man in völlig unterschiedlichen Disziplinen seine sportliche Vielseitigkeit zeigen kann“, so die junge SG-Turnerin. „Dass es für Nicola zu einer einstelligen Platzierung gereicht hat, ist einfach Klasse und war nicht vorauszusehen“ ergänzte Trainerin Katja Kühler, die ihren Schützling engagiert begleitet hat.