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Mit 12 Turnerinnen hin, mit 5 Treppchenplätzen zurück.
Die Turnerinnen der SG 06 bewiesen auch zur ausklingenden Saison nochmals ihre ansteigende Leistungskurve. In Sendenhorst wurden die Münsterlandmeisterschaften in verschieden schwierigen Kürkategorien ausgetragen. Hier die einzelnen Ergebnisse:
In der Jahrgangsstufe 1995/96 turnten Nicola Kemmerling, Anika Brüske und Pia Hölscher eine Kür modifiziert der Stufe 3 mit Bonifikation für schwierige Turnelemente. Einen erfreulich guten Aufwärtstrend an allen vier Geräten hatte Nicola Kemmerling. Mit 46,90 Punkten landete sie in einem starken Teilnehmerfeld (19 Turnerinnen) auf dem fünften Platz. Gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe bestritt Anika Brüske ihren Wettkampf trotzdem mit Bravour. 48,90 Punkte brachten sie auf den tollen 2.Platz. Pia Hölscher hatte einen top Tag. Diesmal lief es auch am Schwebebalken hervorragend. Besondere Highlights: Schraubensalto rückwärts gestreckt am Boden und gehockt am Balken als Abgang, Flugelement vom unteren zum oberen Holm am Stufenbarren, Johnson am Boden (besonders schwieriger Spagatsprung mit ¼ Drehung). Mit einer fantastischen Gesamtpunktzahl von 50,9 Punkten holte sie sich den Titel. In der gleichen Schwierigkeitsstufe der Jahrgänge 1997 und jünger gingen Frieda Bethke (Jg. 00), Jule Hölscher (Jg. 98) und Mina Schlüter (Jg. 99) an den Start (24 Turnerinnen insgesamt). Frieda turnte als jüngste Starterin bereits eine solide Leistung, zeigte am Boden erstmals Radwende -Flick-Flack- Salto rückwärts und sammelte insgesamt 45,50 Punkte ein: Platz 10. Gut gemacht. Für Jule Hölscher lief es in Sendenhorst am Sprung und Stufenbarren nicht so gut. Der Anlauf am Sprung wollte einfach nicht passen, so dass der Handstandüberschlag nicht mit voller Energie gelang. Am Stufenbarren hatte sie am Ende einer bis dahin sehr gut gelungen Übung noch zwei unfreiwillige Absteiger, die sie zwei Punkte kosteten. Dafür glänzte sie mit einer tollen Bodenübung. Hier gelang ihr erstmals ein Salto vorwärts gestreckt mit ganzer Schraube. In der Gesamtwertung reichte es diesmal mit 45.45 Punkten "nur" zu einem 11. Platz. Trotz zwei Absteigern (zwei Punkte Abzug) am ersten Gerät , dem Schwebebalken, klappte es bei Mina Schlüter ansonsten gut. Am Balken zeigte sie den frisch erlernten schwierigen Durchschlagsprung souverän. Am Boden erfreulich: erstmals Salto rückwärts gestreckt mit halber Schraube. Mit 46,70 Punkten schaffte sie einen tollen dritten Platz.
Im Wettkampf KM 3 ohne Bonifikation der Jahrgänge 1995 und älter überraschte Helena Sommer mit dem ersten Rang (44,15 P.). Besonders am Sprung wuchs sie über sich hinaus: hohe Anlaufgeschwindigkeit , explosiver Absprung und guter Abdruck beim Handstandüberschlag. Gut wie noch nie. Eine sauber geturnte Bodenübung und eine Balkenvorführung ohne Absteiger brachten ihr den Sieg in ihrer Gruppe. Ihre Mitstreiterinnen Jessica Mallmann (41,10 P.) und Andrea Wiesner (40,95 P.) lagen dicht beieinander und landeten auf den Plätzen sieben und acht.
Nadine Flinkert startete für die SG im Wettkampf KM 3 ohne Bonifikation der Jahrgänge 95-97. Die Kür auf dem „Zitterbalken“ wollte nicht richtig gelingen, aber ihre Leistungen am Sprung, Stufenbarren und Boden konnten sie wieder zufrieden stimmen. Am Ende hieß es Platz 6 für Nadine.
Ebenfalls sehr erfreuliche Ergebnisse erturnten Eva Flüchter (Jg. 99) und Sinje Sauer (Jg. 98) im Wettkampf KM 3 ohne Bonifikation der Jahrgänge 1998/99. Eva kam mit einer Gesamtpunktzahl von 46,25 Punkten auf den hervorragenden 2.Platz. Auch sie hatte mit Flick-Flack Salto am Boden eine Premiere. Klasse! Bei Sinje klappten am Stufenbarren die Kippen nicht so flüssig und dennoch schaffte sie aufgrund sehr guter Leistungen an den anderen Geräten insgesamt 45,30 Punkte und damit den 5. Platz.
Das Trainerteam ist mit den Platzierungen sehr zufrieden, diese standen für sie aber eigentlich nicht im Vordergrund. Wichtiger war den Trainern/innen bei vielen Turnerinnen das Erproben neuer Schwierigkeitselemente und Kombinationen. Dieser Test verlief sehr positiv und lässt auf weitere Erfolge in der Zukunft hoffen. |